Akupunktur

Die Akupunktur ist neben der chinesischen Kräutertherapie, Massage (Tuina) und chinesischen Diätetik eine Jahrtausende alte Behandlungsform aus der chinesischen Medizin, die auf naturwissenschaftlich nachprüfbaren Grundlagen beruht. Sie ist eine regulative Therapiemethode, mit deren Hilfe Beschwerden erzeugende Ungleichgewichte im Körper positiv beeinflusst werden können.

Nach Erstellung einer chinesischen Diagnose können verschiedene Verfahren zur Anwendung kommen, wie:

  • kurzzeitige Nadelung mit/ohne Stimulation
  • kurzzeitige Nadelung mit/ohne Erwärmung (Moxibustion)
  • Akupunktur mit Dauernadeln
  • Akupunktur mit schwachem elektrischem Strom
  • Körperakupunktur
  • Ohrakupunktur
  • Schröpfen/Schröpfmassage
  • Akutaping

Bei der kurzzeitigen Nadelung werden sterile Einmalakupunkturnadeln an ausgewählte Punkten des Körperstammes und/oder Kopfes und/oder der Gliedmaßen wenige Millimeter bis Zentimeter in die Haut eingestochen. Nach alter chinesischer Lehre kann an diesen besonderen Punkten die Vitalkraft Qi beeinflußt werden, aus schulmedizinischer Sicht wird durch die Reizung von Nerven und Ausschüttung von Botenstoffen eine Schmerzlinderung, Sedierung und Entzündungshemmung erreicht.

Eine Akupunktursitzung dauert 20 min. Die Häufigkeit der Sitzungen, ihre Abstände und die Punkteauswahl richten sich nach der erstellten TCM Diagnose und dem aktuellen Beschwerdebild.

 

Insgesamt ist die Methode der Akupunktur, die Ihre Selbstheilungskräfte sanft anregt, eine nebenwirkungsarme Therapie, die eingesetzt werden kann, um Medikamente einzusparen, Operationen zu verzögern und die gewünschte Lebensqualität wieder herzustellen.

Die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht verpflichtet, die Kosten der Akupunkturbehandlung zu erstatten, es besteht kein Anspruch auf Kostenübernahme.